18. Mai 2026
Der Tag begann im Bauernmuseum in Wittstock in der Nordwestuckermark. Dort fand eine Veranstaltung rund um Schafe und Landwirtschaft statt, zu der auch der Pommernhof Westphal aus Mönchgut gekommen war. Es war keine große Veranstaltung, aber eine sehr angenehme. Die Besucherinnen und Besucher blieben an den Ständen stehen, fragten nach, kamen ins Gespräch, und das […]
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30. April 2025
An diesem regnerischen Apriltag fühlte sich der Ort für mich ernsthaft falsch an. Die Straßen waren beinahe leer, ich sah kaum einen Menschen, und doch war die Stadt keineswegs still. Aus den Häusern kamen Stimmen, polnische Nachrichtensprecher aus Fernsehern, Musik aus Radios, Gesprächsfetzen hinter Fenstern und Gardinen. Man hörte die Bewohner, ohne sie zu sehen. […]
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25. Oktober 2024
Von Güstebiese fuhr ich weiter nach Süden. Mein nächstes Ziel war Zellin an der Oder, heute Czelin. Die Strecke war nicht lang, führte aber noch einmal durch einen Wald, in dem ich am liebsten angehalten wäre. Die Buchen und Kiefern standen im schönsten Oktoberlicht, dazwischen sandige Wege, die aussahen, als könnten dort ebenso gut Panzer […]
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25. Oktober 2024
Vom Oderhang bis Gozdowice, dem früheren Güstebiese, war es nicht mehr weit. Von dem Ort hatte ich vorher schon gehört. Freunde aus Wriezen hatten mir von der Fähre erzählt, mit der man hier über die Oder nach Deutschland übersetzen kann. An diesem Oktobertag fuhr sie allerdings nicht mehr. Der Betrieb für die Saison war bereits […]
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25. Oktober 2024
Vom alten Bahnhof in Siekierki fuhr ich weiter nach Süden, die Oder blieb irgendwo rechts von mir. Die Straße führte durch Kiefern und alte Alleebäume, dann lag da dieser Parkplatz, etwas abseits der Straße, und dahinter stand schon der Panzer. Man kann ihn kaum übersehen. Ein schwerer IS-2, auf einen grauen Sockel gestellt, gegenüber einer […]
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25. Oktober 2024
Am Morgen war vom Oderbruch nicht viel zu sehen. Der Nebel lag über Wriezen, über den Straßen und Feldern, über dem flachen Land, das ohnehin kaum eine Erhebung braucht, um sich zu verbergen. Ich fuhr los, ohne recht zu wissen, wann dieser graue Vorhang aufgehen würde. Oktober. Einer dieser Morgen, an denen man das Licht […]
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14. Juni 2020
„Die Monotonie dieser Kulturlandschaft, die man beim Durchfahren auf Straßen- und Bahndämmen empfindet, schwindet sofort, wenn man sich, zu Fuß, den Details widmet: den kreisenden Bussarden unter dem weitem Himmel, den Koppelzäunen, an denen die Wege enden, dem hinter Büschen versteckten Tümpeln, den Binsen im Graben, der Viehtränke an einem vereinzelt stehenden Baum.„ aus „Mein […]
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