Unterwegs

Waldenburg in Sachsen

Ich weiß nicht mehr genau, warum ich an diesem Samstag in Waldenburg abgebogen bin. Vielleicht war es nur der Name auf einem Wegweiser. Vielleicht das Schloss, von dem ich wusste, dass es dort irgendwo stehen musste. Jedenfalls war Waldenburg zunächst nicht mehr als ein Zwischenhalt. Daraus wurden einige Stunden. Die ersten Bilder waren noch wenig […]

Weiterlesen →

Spuren in der Uckermark

Der Tag begann im Bauernmuseum in Wittstock in der Nordwestuckermark. Dort fand eine Veranstaltung rund um Schafe und Landwirtschaft statt, zu der auch der Pommernhof Westphal aus Mönchgut gekommen war. Es war keine große Veranstaltung, aber eine sehr angenehme. Die Besucherinnen und Besucher blieben an den Ständen stehen, fragten nach, kamen ins Gespräch, und das […]

Weiterlesen →

Kölzow bei Bad Sülze – Kirche, Herrenhaus und Deutschlands ältester Apfelbaum

Anfang Mai. Wechselhaftes Wetter. Hagel, Regen, Windböen. Auf dem Parkplatz vor der Kirche hochgewachsene Bäume, Warnung vor Astbruch. Die Trockenheit der letzten Jahre sei Ursache. Die Kirche von Kölzow gehört zu den frühen Feldsteinkirchen Mecklenburgs. Ihr ältester Teil, der Chor, wird um die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert.Auf dem Friedhof finden sich noch alte Gräber. […]

Weiterlesen →

Kiefern, Sand und Schweigen

Wenn man sich aus Richtung Norden oder aus Richtung Süden Berlin nähert, dann gibt es da diese unsichtbare Linie. Der Boden wird sandiger, die Anzahl der Kiefern nimmt zu. So eine unsichtbare Linie findet sich auch bei Dessau. Man weiß, dass man sich Berlin nähert, auch wenn Berlin noch weit weg scheint. Hier also, wo […]

Weiterlesen →

Bärwalde

An diesem regnerischen Apriltag fühlte sich der Ort für mich ernsthaft falsch an. Die Straßen waren beinahe leer, ich sah kaum einen Menschen, und doch war die Stadt keineswegs still. Aus den Häusern kamen Stimmen, polnische Nachrichtensprecher aus Fernsehern, Musik aus Radios, Gesprächsfetzen hinter Fenstern und Gardinen. Man hörte die Bewohner, ohne sie zu sehen. […]

Weiterlesen →

Oktober an der Oder – Zellin und der Fluss, der einmal verband · IV

Von Güstebiese fuhr ich weiter nach Süden. Mein nächstes Ziel war Zellin an der Oder, heute Czelin. Die Strecke war nicht lang, führte aber noch einmal durch einen Wald, in dem ich am liebsten angehalten wäre. Die Buchen und Kiefern standen im schönsten Oktoberlicht, dazwischen sandige Wege, die aussahen, als könnten dort ebenso gut Panzer […]

Weiterlesen →

Oktober an der Oder – Güstebiese und die Namen der Toten · III

Vom Oderhang bis Gozdowice, dem früheren Güstebiese, war es nicht mehr weit. Von dem Ort hatte ich vorher schon gehört. Freunde aus Wriezen hatten mir von der Fähre erzählt, mit der man hier über die Oder nach Deutschland übersetzen kann. An diesem Oktobertag fuhr sie allerdings nicht mehr. Der Betrieb für die Saison war bereits […]

Weiterlesen →

775 Jahre Goldberg

Zwischen Kiefernwäldern, Seen und einer eiszeitlichen Hügellandschaft liegt das kleine, beschauliche Goldberg. Seit 775 Jahren steht es hier in der Landschaft. 775 Jahre sind wie viele Generationen Menschen? Wie viele Kriege, die das Land verwüsteten? Wie viele Brände, die alles in Asche legten? Wie viele Generationen Fischer, Bauer, Pfarrer, Handwerker gab es hier? Wie viele […]

Weiterlesen →