Musik

Heaven Shall Burn Fotos aus Hamburg und Berlin

27.03.2017 Hamburg – Alsterdorfer Sporthalle

Ende März in Hamburg. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die Stadt erwacht aus ihrem Winterschlaf. Hinter der Alsterdorfer Sporthalle stehen die Busse und Trucks der Korn Tour, einzelne Musiker und Crewmitglieder genießen die Sonnenstrahlen und telefonieren mit ihren Lieben in der Heimat. Innen verbringt man die Zeit mit letzten Vorbereitungen und Warten, immer wieder Warten. Die Hälfte eines Musikerlebens dürfte tatsächlich aus Warten bestehen. Ich setze mich noch ein wenig nach draußen zum Eric und er erzählt ein wenig vom bisherigen Tourverlauf, daß Korn und ihre Crew duchweg nett und fair zu ihren Vorbands sind, die Reaktionen auf HSB in Südeuropa fantastisch waren aber sich nach sovielen Tagen ohne Day Off auch ein wenig Müdigkeit einschleicht. Von der Müdigkeit merkt man hingegen am Abend dann nichts mehr, Heaven Shall Burn werden vom Hamburger Publikum gefeiert als wären sie der eigentliche Headliner.

28.03.2017 Berlin – Velodrom

Ein Tag später in Berlin herrscht das gleiche Wetter. Das Veledrom wirkt wie ein riesiges Ufo im Boden eingelassen umgeben von Beton und Grün. Architektonisch auf jeden Fall ein Highlight. Ich mag ja diese Hallen, die größer sind als die „normalen“ Clubs, aber auch nicht so riesig wie die großen, mit Werbung vollgekleisterten, Multifunktionsarenen. Das Velodrom besteht nur aus Stahl und Beton, purer Rock´n Roll eben. Maik und Molle machen heute noch einen Ausflug zu einer alten Freundin, welche mittlerweile als Lehrerin an einem Gymnasium arbeitet und die beiden in den Unterricht eingeladen hat. Dort reden die zwei lange mit den Schülern über Musik und Politik. Coole Aktion! Ebenfalls zu Besuch kommen heute Matthias, welcher immer noch eng mit der Band verbunden ist, und der Carsten. Carsten ist quasi eine lebende Legende unter den europäischen Busfahrern. Vielleicht schreibt er ja irgendwann mal ein Buch über sein Leben am Steuer eines Nightliners. Ich würde es sofort kaufen. Am Abend dann wieder das gleiche Bild wie am Tag zuvor in Hamburg. Heaven Shall Burn ernten wieder headlinermäßige Reaktionen, der ganze Innenraum ist ein riesiger Pit, dass es eine wahre Freude ist von oben zuzuschauen. Nur in der ersten Reihe stehen wieder ein paar Korn Fan, welche völlig überteuerte Deluxe Tickts gekauft haben und weder bei HSB, noch bei Heallyeah auch nur einmal ihre Miene verziehen. Muss man nicht verstehen.

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