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Christian

Musik

COR Proben für die Tour

Wenn Glück und Bangen sich berühren entstehen manchmal neue Wege. So auch dieser Tage bei meinen Freunden von COR. Während sich ihr Gitarrist Pilse um seine Frau kümmert, wartet ein neues Album darauf präsentiert zu werden. Eingesprungen ist deshalb Robert, im Hauptberuf Gitarrist der norddeutschen Postrock-Legende Coal & Crayon. Dieser Tage hatten sie ihre zweite Probe und es fühlt sich trotz der Abwesenheit von Pilse gut an, es groovt und es bewegt. Wenn Ihr also noch die Möglichkeit habt, COR vor dem Jahresende zu sehen, dann schaut vorbei!

Rügen, Unterwegs

Rügen im Herbst – Wenn die Kraniche rufen

Die Sonne macht sich rar dieses Jahr an der Küste. Doch wenn sie da ist, hüllt sie alles in ihr ganz eigenes goldenes Licht. Kraniche sammeln sich in den Senken und Tälern und bereiten sich auf die Nacht vor. Weit reicht der Blick gen Horizont. Kommt wieder.

Unterwegs

Gedenkstätte Buchenwald

Ein Ort, stellvertretend für so viele andere auch, der einen sprachlos hinterlässt. Man ringt nach Worten und findet keine. 72 Jahre liegen zwischen der Befreiung und heute und man mag meinen, dass der Mensch immer noch nichts gelernt hat.

Rügen, Unterwegs

Wintersonne im Sassnitzer Hafen

Als 1997 der Fährverkehr nach Schweden aus dem Sassnitzer Stadthafen nach Mukran zog, kehrte endgültig Ruhe ein in den Hafen. Die russischen U-Bootjäger waren schon Anfang der neunziger Jahre aus dem Stadthafen abgezogen worden, die Boote der Volksmarine waren ebenso sang und klanglos verschwunden. Von den Kuttern des Fischereikombinats reden wir besser erst gar nicht: Alter, Krebs, Eu-Quoten, Marktwirtschaft. So reich Sassnitz einmal an Fischkuttern war, so reichhaltig waren auch die Gründe für ihr Verschwinden. Der Hafen fiel in einen langen, andauernden Winterschlaf. Ab und an verirrte sich mal eine Schwedenfähre zur Reparatur an ihren alten Anleger oder ein kleines Kreuzfahrtschiff besuchte den Westhafen und so blieb es dann für viele, viele Jahre. Doch seit 1-2 Jahren wandelt sich das Bild wieder, es herrscht wieder Betrieb im Hafen. Mit dem Bau der riesigen Windkraftanlagen in der Ostsee kehrten auch die Schiffe zurück, große wie kleine, mache alt und wuchtig und manche grazil wie Raumkreuzer aus der Zukunft. Es liegen wieder Schiffe in der Prorer Wiek auf Reede, morgens und abends herrscht ein reges Gewusel. Arbeitsschiffe fahren hinaus und kehren abends heim. Der Hafen lebt wieder, zumindest ein wenig und so geht an diesem Tag die Sonne unter über Jasmunds Feldern und hüllt alles in ein gülden schimmerndes Licht. Eine Sonne des Aufbruchs, nicht des Abschieds.